Spezialisierung

Auf Grund unseres Lohnkostenvorteils fertigen wir viele Teile, die eine manuelle Tätigkeit erfordern.
Häufig ist auf Grund der geringen Stückzahlen eine Automatisation der Fertigung für unsere Kunden nicht rentabel, so dass wir zusammen Lösungen konzipieren, die ein optimales Kosten-Nutzenverhältnis erzielen.
Einige Beispiele:

Das Einlegen von Metallteilen, die dann in das jeweilige Kunststoffteil eingespritzt werden.

       
Metallteile umspritzt                                          Schrauben umspritzt

Einlegekerne, die Konturen an dem Kunststoffteil formen, die nur durch aufwendige und teure Werkzeugkonzepte realisierbar sind.

In diesem Beispiel wird ein Innengewinde (M4x1, Länge 30 mm) geformt. Durch manuelles Einlegen von 2 Gewindekernen ( 2-fach Werkzeug) und anschliesender Entnahme und Ausdrehen der Kerne wird das Gewinde erzeugt. Die Vorteile sind ein passgenaues Gewinde und ein Kostenvorteil der Werkzeugkosten von ca. 60% des Werkzeugpreises . Indiesem Fall konnten 12.000 Euro Werkzeugkosten eingespart werden.

  Gewinde M4x30    

Einlegen von vorgespritzten Kunststoffteilen als „Mehrkomponententeil”

Von dem Prinzip wird hier ein erstes Kunststoffteil in einem weiteren Arbeitsgang in ein zweites Werkzeug eingelegt und so die weitere Kontur erstellt. Die Vorteile liegen in der relativ freien Form der Teile und wiederum der Einsparung von Werkzeug- und Verfahrenskosten. In dem Beispiel der eingespritzen Dichtung liegt die Jahresstückmenge bei 25.000 Stck. Die Werkzeugkosten lagen insgesamt bei 29.000 Euro ( ein vergleichbares 2-Komponentenwerkzeug hätte 78.000 Euro gekostet). Die Preisdifferenz bei dem Teilepreis beträgt 0,23 Euro, gegenüber einem echten 2-Komponententeil

       
KS-Scheibe umspritzt                                 EingespritzteDichtung aus TPE

Weiterbearbeitung von Kuststoffteilen

Diverse Nacharbeiten an den Kunststoffteilen, wie Nachdrehen von Passungen, die oft durch das Spritzgießen nicht realiserbar sind,sowie Bohren von Durchbrüchen oder Einpressen und Komplettieren von Baugruppen.
Nichtzuletzt: Nacharbeit von Teilen, deren Werkzeugzustand durch lange Laufzeiten Teile mit Grat behaftet sind, wo sich jedoch eine Werkzeugrevision auf Grund von geringen Stückzahlen nicht lohnt.